Eine Norm auf einem Vektorraum V ist eine Abbildung ∥⋅∥:V→[0,∞) mit
- Positivität: ∥v∥=0⟺v=0
- Homogenität: ∥αv∥=∣α∣∥v∥ für alle α∈R (oder C)
- Dreiecksungleichung: ∥v+w∥≤∥v∥+∥w∥
Erklärung
Eine Norm misst die "Länge" von Vektoren und erzeugt eine Metrik d(v,w)=∥v−w∥, wodurch Topologie und Konvergenzbegriffe entstehen.
Beispiele
- Euklidische Norm: ∥x∥2=∑ixi2.
- p-Normen auf Rn: ∥x∥p=(i=1∑n∣xi∣p)1/p für $1\le p<\infty$.
- Unendlich-Norm: ∥x∥∞=maxi∣xi∣.
Kurzformel
Normaxiome: für alle v,w∈V, α∈R: Pos, Hom, Dreieck ⇔ ∥⋅∥ ist Norm.