Eine Funktion f:A→B ist bijektiv, wenn sie gleichzeitig injektiv und surjektiv ist — also eine Eins-zu-eins-Zuordnung zwischen A und B.
Erklärung
Formal:
(∀x,x′∈A: f(x)=f(x′)⇒x=x′)und(∀y∈B ∃x∈A: f(x)=y).
Äquivalent: Es existiert eine Umkehrfunktion f−1:B→A mit f−1∘f=idA und f∘f−1=idB.
Beispiele
- f:R→R, f(x)=x+1 ist bijektiv (Invers: f−1(y)=y−1).
- g:R→R, g(x)=x3 ist bijektiv (Invers: g−1(y)=3y).
- h:R→[0,∞), h(x)=x2 ist nicht bijektiv: surjektiv auf [0,∞), aber nicht injektiv.